Paeonia officinalis

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Paeonia officinalis L.

Paeoniaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: gefingert

Blütenform: becherförmig
Frucht: Balgfrucht

179A / 961d22 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Paeoniales

Paeonia officinalis, umgangssprachlich Bauern-Pfingstrose, Gewöhnliche Pfingstrose, ist eine buschig aufrechte Staude mit dunkelroten bis rosaroten Blüten.

Namensherkunft

Paeonia officinalis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Paeonia officinalis ist die Typus-Art der Gattung Paeonia, die circa 52 bis 57 Arten umfasst und zur Familie der Paeoniaceae (Pfingstrosengewächse) gehört.

Merkmale

Paeonia officinalis - Früchte

Wuchs

Die Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 60 bis 70 Zentimeter hoch.

Blätter

Paeonia officinalis ist sommergrün. Die gefingerten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die elliptischen Fiederblättchen sind gestielt und fiederteilig.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Paeonia officinalis dunkelrote becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Paeonia officinalis stammt aus dem Kaukasus, der Türkei, Rumänien, Ungarn, der Schweiz, Frankreich (ohne Korsika), von der Iberischen Halbinsel und der Balkanhalbinsel und ist in Deutschland eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der Zierwert von Paeonia officinalis entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1 Meter. Geeignet für Bauerngärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Die Pflanzen müssen gestützt werden.
  • Für gesundes Wachstum im Frühjahr Stroh geben.
  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Paeonia officinalis ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch Älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Fäule an Blättern, Sprossen, Blüten oder Früchte deutet auf einen Befall durch Grauschimmel (Botrytis) hin. Befallene Pflanzen sollten komplett entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Gute Belüftung, Hygiene und das Vermeiden von Verletzungen wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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