Begonia domingensis

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Begonia domingensis A.DC.

Begoniaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: fachspaltige Kapsel

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Begoniales

Begonia domingensis ist ein Strauch.

Namensherkunft

Begonia domingensis wurde 1859 von Alphonse Louis Pierre Pyramus de Candolle beschrieben und benannt.

Taxonomie

Begonia domingensis ist eine Art aus der Gattung Begonia, die circa 1545 bis 1724 Arten umfasst und zur Familie der Begoniaceae (Begoniengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Begonia obliqua.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 60 bis 90 Zentimeter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Begonia domingensis ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind herzförmig, gezähnt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Dezember bis April trägt Begonia domingensis rosafarbene radförmig vierzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Sträucher bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Begonia domingensis stammt von den Westindischen Inseln.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich Topferde mit beigemischtem Sand.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten mäßig luftfeucht, vor direktem Sonnenlicht geschützt. Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Der Zierwert von Begonia domingensis entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für den Wintergarten, außerdem geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Die Triebspitzen entfernen um einen kompakten Wuchs zu fördern.
  • Bei Bedarf im Frühjahr umtopfen.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Die Temperatur sollte im Sommer bei 19 bis 23°C, im Winter bei 19 bis 23°C liegen.

Vermehrung durch Aussaat bei Samenreife oder durch Sproßstecklinge im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Fäule an Blättern, Sprossen, Blüten oder Früchte deutet auf einen Befall durch Grauschimmel (Botrytis) hin. Befallene Pflanzen sollten komplett enfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Gute Belüftung, Hygiene und das Vermeiden von Verletzungen wirkt vorbeugend.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Wurzelschäden, Welke, Entfärbung und Rücksterben von Blättern und Sprossen können durch Staunässe, Pilze oder Bakterien verursacht werden. Die befallenen Pflanzen sollten entfernt werden. Zusätzlich die Durchlässigkeit des Bodens erhöhen und die Hygiene verbessern.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Begonia domingensis

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