Spiraea x vanhouttei

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Spiraea x vanhouttei

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Spiraea x vanhouttei, umgangssprachlich Belgischer Spierstrauch, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Spiraea x vanhouttei wurde bereits von Pierre Louis Briot beschrieben und benannt, aber erst von Élie Abel Carrière in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Spiraea x vanhouttei ist eine Art aus der Gattung Spiraea, die circa 96 bis 185 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 1 bis 2 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Spiraea x vanhouttei ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, doppelt gesägt und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Spiraea x vanhouttei weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanzen blühen sowohl an den einjährigen als auch den mehrjährigen Trieben. Die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Sommer tragen die Sträucher Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Spiraea x vanhouttei stammt aus : Gartenherkunft.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Am besten kommen die Sträucher in Gruppen von über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Dachgärten, geschnittene mittelhohe Hecken und für freiwachsende hohe Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Bei Larven an Sämlingen, Stecklinge, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um Rüsselkäfer. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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