Berberis nervosa

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Berberis nervosa (Pursh) Nutt.

Berberidaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten - Standort: Schatten   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Beere

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales

Berberis nervosa, umgangssprachlich Nervige Mahonie, ist ein anspruchsloser Strauch.

Namensherkunft

Berberis nervosa wurde 1813 von Frederick Traugott Pursh beschrieben und benannt.

Taxonomie

Berberis nervosa ist eine Art aus der Gattung Berberis, die circa 595 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Berberis vulgaris.

Merkmale

Berberis nervosa - Habitus
Berberis nervosa - Blätter
Berberis nervosa - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und langlebigen Sträucher haben einen aufrechten Wuchs und werden 45 bis 60 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Berberis nervosa ist immergrün. Die unpaarig gefiederten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind lanzettlich und grob gesägt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist dicht, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von April bis Mai ist Berberis nervosa sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig sechszählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Sträucher zierende blaue Beeren die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Berberis nervosa stammt aus British Columbia, dem Nordwesten der USA und Kalifornien.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 41 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 26 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Berberis nervosa entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,2 bis 1,8 Metern. Geeignet für Gehölzrabatten.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen falls kein Fruchtansatz gewünscht ist.
  • Nach der Blüte sämtliche Triebe leich einkürzen.

Vermehrung durch Aussaat im Herbst oder durch halbharte Stecklinge im Frühherbst.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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