Berberis repens

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Berberis repens (Lindl.) G.Don

Berberidaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten - Standort: Schatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Beere

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales

Berberis repens, umgangssprachlich Kriechende Mahonie, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Berberis repens wurde 1828 von John Lindley beschrieben und benannt.

Taxonomie

Berberis repens ist eine Art aus der Gattung Berberis, die circa 595 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Berberis vulgaris.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und langlebigen Sträucher haben einen halb aufrechten Wuchs und werden 30 bis 60 Zentimeter hoch. Sie breiten sich langsam aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr.

Holz und Rinde

Die Rinde ist glatt.

Blätter

Berberis repens ist immergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind eiförmig und grob gesägt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von April bis Mai ist Berberis repens sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig sechszählige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Sträucher blaue Beeren die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Ausläufer, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Berberis repens stammt aus dem westlichen Kanada, dem Nordwesten der USA, den Rocky Mountains, den nördlichen Präriestaaten der USA, Kalifornien und dem Südwesten der USA.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen halbschattigen bis schattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig oder sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 26 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Berberis repens entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,5 bis 2,4 Metern. Geeignet für Steingärten und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen falls kein Fruchtansatz gewünscht ist.
  • Nach der Blüte sämtliche Triebe leich einkürzen.

Vermehrung durch Aussaat im Herbst oder durch halbharte Stecklinge im Frühherbst.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links