Berberis verruculosa

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Berberis verruculosa Hemsl. & E.H.Wilson

Berberidaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten - Standort: Schatten   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: Beere

13A / ffbe0d 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales

Berberis verruculosa, umgangssprachlich Warzen-Berberitze, Warzige Berberitze, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Berberis verruculosa wurde von William Botting Hemsley und Ernest Henry Wilson beschrieben und benannt.

Taxonomie

Berberis verruculosa ist eine Art aus der Gattung Berberis, die circa 595 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Berberis vulgaris.

Merkmale

Berberis verruculosa - Blüten

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 1 bis 1,5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1 bis 2 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist dornig und gelb.

Blätter

Berberis verruculosa ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig und ganzrandig, sitzend und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive dunkelrote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Berberis verruculosa gelborange becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Sträucher violette Beeren.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Berberis verruculosa stammt aus West-China.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis schattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Geeignet für Heidegärten, Steingärten, Dachgärten und für geschnittene niedrige Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Unregelmäßige Schwellungen, sogenannte 'Gallen' sind ein Zeichen für einen Befall durch Insekten oder Milben, können aber auch auf eine Bakterien- oder Pilzerkrankung hindeuten. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt werden, zusätzlich sollte die Durchlässigkeit des Bodens verbessert und ein Verletzen der Pflanzen vermieden werden.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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