Alnus incana subsp. tenuifolia

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Alnus incana subsp. tenuifolia (Nutt.) Breitung

Betulaceae

Lebensform: Baum

Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: keine Angabe

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Fl&uuml;gelnuss

165B / 92481f 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Alnus incana subsp. tenuifolia, umgangssprachlich Berg-Erle, ist ein Baum.

Namensherkunft

Alnus incana subsp. tenuifolia wurde bereits von Thomas Nuttall beschrieben und benannt, aber erst 1957 von August Johann Julius Breitung in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Alnus incana subsp. tenuifolia ist eine Unterart aus der Gattung Alnus, die circa 57 bis 79 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Alnus glutinosa.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben einen aufrechten Wuchs und bilden Dickichte. Sie werden 6 Meter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Alnus incana subsp. tenuifolia ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt, gezähnt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Alnus incana subsp. tenuifolia braune radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche braune Flügelnüsse die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Verbreitung

Alnus incana subsp. tenuifolia stammt aus dem westlichen Kanada, Alaska, dem Nordwesten der USA, Kalifornien, den Rocky Mountains, dem Südwesten der USA und New Mexiko.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 46 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 19 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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