Pinus mugo

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Pinus mugo Turra

Pinaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Nadeln: in Büscheln

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Zapfen

149C / add664 

Knospenanordnung: keine Angabe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Pinophyta
Subdivisio:
Pinophytina
Classis:
Pinopsida
Subclassis:
Pinidae
Ordo:
Pinales

Pinus mugo ist ein Baum.

Namensherkunft

Pinus mugo wurde von Antonio Turra beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Berg-Kiefer
  • Krummholz-Kiefer
  • Latsche
  • Leg-Föhre

Taxonomie

Pinus mugo ist eine Art aus der Gattung Pinus, die circa 164 bis 200 Arten umfasst und zur Familie der Pinaceae (Kieferngewächse) gehört.

Merkmale

Pinus mugo - Blüten
Pinus mugo - Zapfen

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie haben eine breite Krone und werden 1,2 bis 3,5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abblätternd und grau.

Blätter

Pinus mugo ist immergrün. Die einfachen, grün bis dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind nadelförmig, fein gesägt und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Pinus mugo grünliche Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung.

Im Herbst tragen die Bäume braune Zapfen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Pinus mugo stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, von der Apenninenhalbinsel und der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Geeignet für Heidegärten, Steingärten, Dachgärten, Wind- und Bodenschutz und für freiwachsende hohe Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze, Solitär, Bienenweide und als Vogelweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Triebspitzen entfernen um einen kompakten Wuchs zu fördern.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Mehlige Absonderungen an Blättern, Blüten oder Früchten deuten auf Raupenbefall hin. Abhilfe schafft das Absammeln der Raupen, der Einsatz eines Insektizids oder biologische Schädlingsbekämpfung.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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