Cytisus scoparius

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Cytisus scoparius (L.) Link

Fabaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: dreizählig

Blütenform: Schmetterlingsblüte
Frucht: Hülse

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Fabanae
Ordo:
Fabales

Cytisus scoparius, umgangssprachlich Gewöhnlicher Besenginster, Besenginster, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Cytisus scoparius wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1822 von Johann Heinrich Friedrich Link in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Cytisus scoparius ist eine Art aus der Gattung Cytisus, die circa 85 bis 249 Arten umfasst und zur Familie der Fabaceae (Schmetterlingsblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Cytisus villosus.

Merkmale

Cytisus scoparius - Früchte

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 1 bis 1,5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1.5 bis 2 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grau.

Blätter

Cytisus scoparius ist sommergrün. Die dreizähligen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die elliptischen Fiederblättchen sind gestielt und ganzrandig. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Cytisus scoparius gelbe Schmetterlingsblüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den einjährigen Trieben. Sie sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Frühjahr tragen die Sträucher zierende schwarze Hülsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Pfahlwurzeln.

Verbreitung

Cytisus scoparius stammt aus ganz Europa.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 41 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Der Zierwert von Cytisus scoparius entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,2 bis 1,8 Metern. Geeignet für Heidegärten und für Dachgärten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Giftigkeit

Cytisus scoparius ist giftig.

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Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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