Betula nana

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Betula nana L.

Betulaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   1

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: einfach

                   

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Fl&uuml;gelnuss

IV

162B / e0a84a 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Betula nana, umgangssprachlich Zwerg-Birke, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Betula nana wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Betula nana ist eine Art aus der Gattung Betula, die circa 133 bis 211 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört.

Merkmale

Betula nana - Zweige
Betula nana - Früchte

Wuchs

Die Sträucher werden 50 bis 120 Zentimeter hoch, sie haben einen niederliegenden Wuchs mit mehreren Sprossachsen. Hauptwachstumszeit ist im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 0.5 bis 1.5 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist abrollend und grausilber.

Blätter

Betula nana ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind rund und fein gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe, orange, kräftig orange bis rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Im April trägt Betula nana hängende, hellbraune radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Sträucher braune Flügelnüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Betula nana stammt aus Nordamerika und Nordeuropa. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig oder kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,9 und 6,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 46 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen unter -45°C (WHZ 1) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 11 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Heiden/Dünen (nährstoff- und kalkarmer Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,5 bis 1,8 Metern. Geeignet für Heidegärten und für Steingärten, außerdem geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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