Billardiera heterophylla

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Billardiera heterophylla (Lindl.) L.W.Cayzer & Crisp

Pittosporaceae

Lebensform: Kletterpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Beere

94C / 5a57bd 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: einfach
Blütenhabitus: hängend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Aralianae
Ordo:
Pittosporales

Billardiera heterophylla ist eine Kletterpflanze.

Namensherkunft

Billardiera heterophylla wurde bereits von John Lindley als Sollya heterophylla beschrieben und benannt, aber erst 2004 von Lindy Cayzer und Michael Douglas Crisp mit ihrem heutigen Namen in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Billardiera heterophylla ist eine Art aus der Gattung Billardiera, die circa 25 bis 33 Arten umfasst und zur Familie der Pittosporaceae (Klebsamengewächse) gehört.

Merkmale

B. heterophylla

Wuchs

Die Pflanzen sind Rankklimmer und wachsen bis zu 1,8 Meter hoch. Ist keine geeignete Rankhilfe vorhanden wachsen sie strauchartig und werden etwa 1 Meter hoch.

Blätter

Billardiera heterophylla ist immergrün, die Blätter sind wechselständig angeordnet. Junge Blätter sind dreilappig oder dreigeteilt, im Alter sind sie dann glänzend frischgrün, lanzettlich bis lineal geformt und haben einen leicht gewellten Rand.

Blüten und Früchte

Die glockenförmigen Blüten sind blau. Sie sind in Zymen angeordnet und erscheinen im Sommer und Herbst.

Aus den Blüten entwickeln sich violett-schwarze Beeren.

Verbreitung

Billardiera heterophylla stammt aus West-Australien. In manchen Gegenden Südost-Australiens gilt sie als Unkraut.

Standort

Billardiera heterophylla bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen nur über 0°C (Winterhärtezone 10). Die Pflanzen wachsen auf sandigen Lehmböden und fühlen sich in frischen bis feuchten, durchlässigen Substraten wohl. Unter Glas empfiehlt sich ein heller Standort mit Schutz vor heißer Mittagssonne.

Verwendung

In frostfreien Regionen sehr gut für Innenhöfe und mediterrane Pflanzungen geeignet. In kälterem Klima ist nur eine Kultur im Gewächshaus oder Wintergarten möglich, die Pflanzen können allerdings als Kübelpflanzen gezogen und im Sommer ins Freie gestellt werden.

Pflege und Vermehrung

Während des Wachstums mäßig gießen und einmal im Monat flüssigen Volldünger geben. Im Winter weniger gießen und die Düngergaben einstellen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr, bei 10 bis 16°C. Im späten Frühjahr und im Frühsommer können außerdem Grünstecklinge genommen werden.

Sorten

Durch Selektion sind Sorten mit weißen und pinken Blüten entstanden.

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich sind die Pflanzen nicht krankheitsanfällig, lediglich unter Glas kann ein Befall mit Spinnmilben vorkommen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.

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