Carya aquatica

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Carya aquatica Nutt.

Juglandaceae

Lebensform: Baum

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

3A / f8da21 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Carya aquatica, umgangssprachlich Bitter-Pekan, Wasser-Hickorynuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Carya aquatica wurde bereits von François André Michaux beschrieben und benannt, aber erst 1824 von Stephen Elliott nach einer früheren Beschreibung von Thomas Nuttall in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Carya aquatica ist eine Art aus der Gattung Carya, die circa 31 bis 40 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carya tomentosa.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Bäume werden 9 bis 26 Meter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden nur einen Stamm aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Carya aquatica ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind lanzettlich. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Carya aquatica gelbe radförmig sechszählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume braune Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Pfahlwurzeln.

Verbreitung

Carya aquatica stammt aus dem Südosten der USA, Florida, den südlichen Präriestaaten der USA, Missouri, Illinois und Virginia.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 7,3 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 1,22 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 29 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden

Verwendung

Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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