Carya cordiformis

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Carya cordiformis (Wangenh.) K.Koch

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

134B / 229143 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: rundlich bis breit<br>s&auml;ulenf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Carya cordiformis, umgangssprachlich Bittere Hickorynuss, Bitternuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Carya cordiformis wurde bereits von Friedrich Adam Julius von Wangenheim beschrieben und benannt, aber erst 1869 von Karl Heinrich Emil Koch in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Carya cordiformis ist eine Art aus der Gattung Carya, die circa 31 bis 40 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carya tomentosa.

Merkmale

Carya cordiformis - Blätter
Carya cordiformis - Rinde

Wuchs

Die Bäume werden 9 bis 23 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie sind vergleichsweise langsamwüchsig und haben eine rundliche bis breit säulenförmige Krone.

Holz und Rinde

Blätter

Carya cordiformis ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die verkehrt eilanzettlichen Fiederblättchen sind gestielt und fein gesägt. Die Belaubung der Pflanzen ist im Sommer dicht, im Winter locker, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Carya cordiformis grüne radförmig sechszählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume braune Steinfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carya cordiformis stammt aus dem östlichen Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und Florida.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,8 und 7,4 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 1,27 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden, Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Carya cordiformis entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2,5 Metern. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Harzen und Papier. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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