Carex vesicaria

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Carex vesicaria L.

Cyperaceae

Lebensform: Gras

Standort: Halbschatten  

Bodenfeuchte: feucht bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Sand - Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

VI

134B / 229143 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Juncanae
Ordo:
Cyperales

Carex vesicaria, umgangssprachlich Blasen-Segge, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Carex vesicaria wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Carex vesicaria ist eine Art aus der Gattung Carex, die circa 2264 bis 2485 Arten umfasst und zur Familie der Cyperaceae (Zypergrasgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carex hirta.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden 15 bis 105 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Carex vesicaria ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Im Juni trägt Carex vesicaria grüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch.

Im Sommer tragen die Gräser nur wenige braune Nüsse die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Carex vesicaria stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, Nord-Afrika und Nordamerika.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten bis nassen Böden. Das Substrat sollte sandig, sandig-kiesig, lehmig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 41 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 11 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 120 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat oder durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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