Brassica juncea

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Brassica juncea (L.) Czern.

Brassicaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: keine Angabe
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: eif&ouml;rmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Schote

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Brassica juncea gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Brassica juncea wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1859 von Vassilii Matveievitch Czernajew in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Deutsche Namen

  • Brauner Senf
  • Ruten-Kohl
  • Sarepta-Senf

Taxonomie

Brassica juncea ist eine Art aus der Gattung Brassica, die circa 73 bis 132 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört.

Merkmale

Brassica juncea - Blätter
Brassica juncea - Samen

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Pflanzen werden 30 bis 100 Zentimeter hoch. Sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden nur eine Sprossachse aus, Hauptwachstumszeit ist von Herbst bis zum Frühjahr.

Blätter

Brassica juncea ist sommergrün. Die Blätter sind grün und einfach. Sie sind eiförmig, gezähnt und gestielt. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis September ist Brassica juncea sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Pflanzen zahlreiche schwarze Schoten. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Brassica juncea stammt aus Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Zentralasien, der Mongolei und Nordchina, nördlich des Qin-lin und ist in Bulgarien, Rumänien, dem europäischen Russland (Weißrussland, Ukraine, Moldawien, Krim), der Türkei, dem Kaukasus, dem Iran, Afghanistan und Indien eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 7,2 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 19 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Brassica juncea entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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