Phillyrea latifolia

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Phillyrea latifolia L.

Oleaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

V

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Oleanae
Ordo:
Oleales

Phillyrea latifolia, umgangssprachlich Breitblättrige Steinlinde, ist ein dichter Strauch mit optisch unauffälligen aber angenehm duftenden Blüten.

Namensherkunft

Taxonomie

Phillyrea latifolia ist eine Art aus der Gattung Phillyrea, die circa 2 bis 4 Arten umfasst und zur Familie der Oleaceae (Ölbaumgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 7 bis 9 Meter hoch.

Holz und Rinde

Blätter

Phillyrea latifolia ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, gekerbt und gestielt.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Phillyrea latifolia weiße radförmig vierzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch.

Die Sträucher tragen blaue Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Phillyrea latifolia stammt aus Libyen, Nordwest-Afrika, dem östlichen Mittelmeerraum, der Türkei, Frankreich (ohne Korsika), von der Iberischen Halbinsel, der Apenninenhalbinsel und der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8). Die Pflanzen bevorzugen einen geschützen Standort.

Verwendung

Der Zierwert von Phillyrea latifolia entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Gehölzgärten und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen falls kein Fruchtansatz gewünscht ist.
  • Nach der Blüte sämtliche Triebe leich einkürzen. Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer. Die Bewurzelung erfolgt in einem beheizten Vermehrungsbeet.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau und Schwärzepilze deuten auf einen Befall durch die Weiße Fliege hin. Die schildlausartigen Larven saugen an den Blattunterseiten und können mit einem Insektizid bekämpft werden. Unter Glas kann auch mit Nützlingen bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Phillyrea latifolia

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