Salix fragilis

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Bruch-Weide)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Salix fragilis L.

Salicaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales

Salix fragilis, umgangssprachlich Bruch-Weide, Knack-Weide, ist ein Baum.

Namensherkunft

Salix fragilis wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Salix fragilis ist eine Art aus der Gattung Salix, die circa 456 bis 795 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Salix alba.

Merkmale

Salix fragilis - Blüten
Salix fragilis - Zweige

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben eine breite Krone und werden 15 bis 20 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 8 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grausilber.

Blätter

Salix fragilis ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, fein gesägt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Salix fragilis hellgrüne becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Die Bäume bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Salix fragilis stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Iran und Westsibirien (bis zum Jenissei) und ist auf den Britischen Inseln und in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, den Quellschutz, den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern und den Uferschutz schmaler Fließgewässer.

Verwendung

Am besten kommen die Bäume in Gruppen von über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Wind- und Bodenschutz, außerdem geeignet als Hangbepflanzung, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links