Bupleurum

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bupleurum L.
Bupleurum falcatum photo file 225KB.jpg
pleurum falcatum
Divisio: Magnoliophyta
Subdivisio: Magnoliophytina
Classis: Rosopsida
Subclassis: Cornidae
Superordo: Aralianae
Ordo: Araliales
Familia: Apiaceae


Die Gattung Bupleurum, (=Hasenohr ) ist eine von ca. 400 Gattungen in der Familie der Apiaceae (=Doldenblütler). Die ca. 150 Arten sind Sträucher, Stauden oder Ein- und Zweijährige. Die verschiedenen Arten stammen hauptsächlich aus der nördlichen Hemisphäre, einige Arten stammen aus Süd-Afrika.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Der botanische Gattungsname läßt sich aus dem griech. boûs (=Rind) und pleurón (=Rippe) - boúpleuron (=Ochsenrippe), in Anlehnung auf die Form der ganzrandigen, parallelnervigen Laubblätter von B. longifolium, herleiten.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal oder lanzettlich und haben einen ganzrandigen Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Blätter sind parallelnervig.

Die gelben oder roten Blüten sind in Doppeldolden angeordnet. Die Tragblätter der Dolden bilden teilweise eine Hülle (Involucrum). Die Döldchen (Umbellulae) sind von einem Hüllchen (Involucellum) umgeben. Sie haben 5 freie Kronblätter. Die Kelchblätter fehlen mehr oder weniger. Die Krone ist radförmig fünfzählig mit radiärer Blütensymmetrie. Die zwittrigen Blüten haben 5 Staubblätter. Die Staubblätter sind nicht verwachsen.

Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig.

Die Früchte sind Achänen. Typisch für die Familie der Apiceae ist, dass die Achänen zu zweien in Spaltfrüchten angeordnet sind. Sie sind kurz, ungeflügelt und kahl. Die Früchte sind dank der festgelegten Ölgänge mit ätherischen Ölen aromatisch. Die Ölgänge sind einzeln bis zu fünft angeordnet.

Arten

Die Kategorie Bupleurum bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

Mehr Bilder zu Bupleurum auf den HP commons leaf writing logo file 6KB.jpg

QR Code für diesen Artikel generieren

Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

Non-commercial Links

Bupleurum bei eFloras

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links