Juglans cinerea

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Juglans cinerea L.

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Juglans cinerea, umgangssprachlich Butternuss, ist ein Baum.

Namensherkunft

Juglans cinerea wurde 1759 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Juglans cinerea ist eine Art aus der Gattung Juglans, die circa 21 bis 84 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Juglans regia.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie werden 6 bis 24 Meter hoch und haben eine breite Krone. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Juglans cinerea ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die lanzettlichen Fiederblättchen sind sitzend und grob gesägt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Juglans cinerea hellgrüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Von Herbst bis Winter tragen die Bäume braune Steinfrüchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Verbreitung

Juglans cinerea stammt aus dem östlichen Kanada, den nördlichen Präriestaaten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Nordosten der USA und dem Südosten der USA.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 6 und 7 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 1,02 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 15 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Juglans cinerea entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2 Metern. Geeignet als Solitär. Aus wirtschaflicher Sicht eignen sich die Bäume zur Produktion von Pfosten. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Im Spätsommer können die Pflanzen, falls unbedingt notwendig, geschnitten werden. Grundsätzlich sollte ein Schnitt aber vermieden werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Giftigkeit

Juglans cinerea ist schwach giftig.

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Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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