Caltha palustris

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Caltha palustris L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: nierenförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: Balgfrucht

6B / fed225 

Knospenanordnung: Zyme

Blüte: einfach
Blütenhabitus: aufrecht

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Caltha palustris, umgangssprachlich Gewöhnliche Sumpf-Dotterblume, Sumpf-Dotterblume, ist eine Staude.

Namensherkunft

Caltha palustris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Caltha palustris ist die Typus-Art der Gattung Caltha, die circa 13 bis 25 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 20 bis 40 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 20 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Caltha palustris ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind nierenförmig und gezähnt, gestielt und gabelnervig. Die Blätter sind etwa 20 bis 30 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Caltha palustris aufrechte, gelbe becherförmige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden braune Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Caltha palustris stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Zentralasien, der Mongolei, China, Japan, Alaska, Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den nördlichen Präriestaaten der USA, dem Südosten der USA und dem Nordwesten der USA.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig oder tonhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4,9 und 6,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer, natürliche Bachläufe, seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 10 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Wasserrand

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Caltha palustris gilt als sehr wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet als Bodendecker, Solitär und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Abgeblühte Triebe zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Caltha palustris ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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