Campanula carpatica

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Campanula carpatica Jacq.

Campanulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Porenkapsel

90D / 6044a4 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: einfach
Blütenhabitus: aufrecht

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Campanulanae
Ordo:
Campanulales

Campanula carpatica, umgangssprachlich Karpaten-Glockenblume, ist eine Staude.

Namensherkunft

Campanula carpatica wurde von Nicolaus Joseph von Jacquin beschrieben und benannt.

Taxonomie

Campanula carpatica ist eine Art aus der Gattung Campanula, die circa 503 bis 622 Arten umfasst und zur Familie der Campanulaceae (Glockenblumengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Campanula latifolia.

Merkmale

Campanula carpatica - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 20 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Campanula carpatica ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, fein gezähnt und gestielt. Die Blätter sind etwa 10 bis 20 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Campanula carpatica aufrechte, blauviolette glockenförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Porenkapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Campanula carpatica stammt aus Zentraleuropa.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Campanula carpatica gilt als Staude mit Liebhaberwert. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 bis 25 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, Dachgärten, Dachbegrünung, gemischte Rabatten, Blumenampeln, Balkon oder Terrasse und für den Wintergarten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum alle 2 bis 3 Wochen während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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