Campanula latifolia

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Campanula latifolia L.

Campanulaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: glockenförmig
Frucht: Porenkapsel

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Campanulanae
Ordo:
Campanulales

Campanula latifolia, umgangssprachlich Breitblättrige Wald-Glockenblume, ist eine Staude.

Namensherkunft

Campanula latifolia wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Campanula latifolia ist die Typus-Art der Gattung Campanula, die circa 503 bis 622 Arten umfasst und zur Familie der Campanulaceae (Glockenblumengewächse) gehört.

Merkmale

Campanula latifolia - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 60 bis 150 Zentimeter hoch.

Blätter

Campanula latifolia ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, gezähnt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Campanula latifolia violette glockenförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Stauden bilden Porenkapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Campanula latifolia stammt aus ganz Europa, dem Kaukasus, der Türkei, Westsibirien (bis zum Jenissei), Zentralasien und dem westlichen Himalaya. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Um Selbstaussaat zu verhindern nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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