Carex flacca

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Carex flacca Schreb.

Cyperaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

134B / 229143 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Juncanae
Ordo:
Cyperales

Carex flacca, umgangssprachlich Blaugrüne Segge, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Carex flacca wurde 1771 von Johann Christian Daniel von Schreber beschrieben und benannt.

Taxonomie

Carex flacca ist eine Art aus der Gattung Carex, die circa 2264 bis 2485 Arten umfasst und zur Familie der Cyperaceae (Zypergrasgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carex hirta.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 20 bis 35 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Carex flacca ist sommergrün. Die einfachen, blaugrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Carex flacca grüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch.

Die Gräser bilden Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carex flacca stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Norden des Iraks, von Zypern, aus dem Kaukasus, dem Iran, Pakistan und Nord-Afrika.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, Dachbegrünung und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker, Kübelpflanze und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Ausläufer entfernen wenn keine Ausbreitung gewünscht ist.

Vermehrung durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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