Centaurea montana

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Centaurea montana L.

Asteraceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

115D / 849fc6 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Centaurea montana, umgangsprachlich Berg-Flockenblume, ist eine Staude die vor allem wegen ihrer zweifarbigen Blüten beliebt ist.

Namensherkunft

Centaurea montana wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Centaurea montana ist eine Art aus der Gattung Centaurea, die circa 864 bis 1486 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Centaurea paniculata.

Merkmale

Centaurea montana - Blätter
Centaurea montana - Blüten

Wuchs

Die Staude wird etwa 30 bis 70 Zentimeter hoch. Da sie sich sowohl durch Selbstaussaat als auch durch Ausläufer vermehrt können mit der Zeit kleine, teppichartige Kolonien mit bis zu 60 Zentimeter Durchmesser entstehen.

Blätter

Die Berg-Flockenblume ist sommergrün und hat eiförmige bis lanzettliche, mittelgrüne Blätter. Diese sind normalerweise ganzrandig, selten auch schwach gezähnt. Sie sind wechselständig angeordnet. Die unteren Blätter sind manchmal kurz gestielt, meist sind die Blätter aber sitzend. Die Blattunterseite ist graufilzig, verkahlt aber mit der Zeit.

Blüten und Früchte

Die radförmig vielzähligen Blüten sind zweifarbig. Die sterilen Zungenblüten sind hellblau und bis zu 4,5 Zentimeter lang. Die Röhrenblüten sind violett mit dunkelblau-violetten Antheren. Die Blüten erscheinen von Juni bis August und sind normalerweise einzeln angeordnet. Manchmal stehen auch wenige Blüten in einer Schirmtraube. Die grünen Hüllblätter haben einen schwarzen, ausgefransten Rand.

Die Achänen haben einen Pappus mit gefiederten Haaren.

Verbreitung

Centaurea montana stammt aus den Gebirgsregionen von der Iberischen Halbinsel, Frankreich, der Apenninenhalbinsel, Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Slowenien und Kroatien und ist eingebürgert in Finnland.

Standort

Die Berg-Flockenblume bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen bis -40º C (Winterhärtezone 3a). Sie wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden, sandigen Tonböden und fühlt sich in feuchten Substraten wohl. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Centaurea montana eignet sich sehr gut für den Steingarten, einen Naturgarten oder als Unterpflanzung von lichten Gehölzgruppen. Sehr schön ist sie auch als Begleitstaude von Digitalis, Anemone oder Lamium. Die lang haltbaren Blüten können auch als Schnitt- oder Trockenblumen verwendet werden. Außerdem geeignet für Dachgärten, für Beete und Rabatten und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Abgeblühte Blütenstände sollten entfernt werden um so einen weiteren Blütenansatz zu fördern.

Die Vermehrung erfolgt über Aussaat im Sommer oder über Wurzelstecklinge im Winter.

Sorten

  • Centaurea montana 'Alba', weiße Blüten
  • Centaurea montana 'Carnea', pinke Blüten
  • Centaurea montana 'Parkam', große, dunkelviolette Blüten
  • Centaurea montana 'Violetta', dunkelviolette Blüten

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.


Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.


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