Chaenomeles japonica

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Chaenomeles japonica (Thunb.) Lindl. ex Spach

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: Sammelbalgfrucht

IV

179A / 961d22 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Chaenomeles japonica, umgangssprachlich Japanische Scheinquitte, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Chaenomeles japonica wurde bereits von Carl Peter Thunberg beschrieben und benannt, aber erst von John Lindley in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Chaenomeles japonica ist eine Art aus der Gattung Chaenomeles, die circa 6 bis 11 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Chaenomeles japonica - Früchte

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Sträucher werden 80 bis 100 Zentimeter hoch. Sie haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden mehrere Stämme aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 1 bis 2 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist dornig.

Blätter

Chaenomeles japonica ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, gezähnt und gestielt. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit im April ist Chaenomeles japonica sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann dunkelrote becherförmige Blüten die in Büscheln angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt sowohl durch Selbstbestäubung als auch durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Herbst tragen die Sträucher gelbe Sammelbalgfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Chaenomeles japonica stammt aus Japan.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 4,5 und 8 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 46 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden, Stadtklima, Streusalz

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,2 bis 1,8 Metern. Geeignet für Heidegärten, Steingärten, Dachgärten, geschnittene niedrige Hecken und für freiwachsende mittelhohe Hecken, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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