Chaenomeles speciosa

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Chaenomeles speciosa (Sweet) Nakai

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: Sammelbalgfrucht

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Chaenomeles speciosa, umgangssprachlich Chinesische Scheinquitte, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Chaenomeles speciosa wurde bereits von Robert Sweet beschrieben und benannt, aber erst 1929 von Takenoshin Nakai in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Chaenomeles speciosa ist eine Art aus der Gattung Chaenomeles, die circa 6 bis 11 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 1,5 bis 2,5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist dornig und braun.

Blätter

Chaenomeles speciosa ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch und gezähnt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Chaenomeles speciosa lachsrote becherförmige Blüten die in Büscheln angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt sowohl durch Selbstbestäubung als auch durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Herbst tragen die Sträucher gelbe Sammelbalgfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Chaenomeles speciosa stammt aus China und ist in Japan eingebürgert.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima, Streusalz

Verwendung

Der Zierwert von Chaenomeles speciosa entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Hecken und für Gehölzrabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Hangbepflanzung, Verkehrsbegleitgrün und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Deformierte und verfärbte Blüten und Blätter deuten auf eine Viruserkrankung hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Desweiteren sollte die Ausbreitung durch Insekten verhindert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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