Cornus canadensis

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Cornus canadensis L.

Cornaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   2

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: quirlständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Cornanae
Ordo:
Cornales

Cornus canadensis, umgangssprachlich Kanadischer Hartriegel, ist eine Staude.

Namensherkunft

Cornus canadensis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cornus canadensis ist eine Art aus der Gattung Cornus, die circa 67 bis 87 Arten umfasst und zur Familie der Cornaceae (Hartriegelgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Cornus mas.

Merkmale

Cornus canadensis - Blätter
Cornus canadensis - Früchte

Wuchs

Die Stauden werden 10 bis 15 Zentimeter hoch und sind vergleichsweise langsamwüchsig und langlebig. Sie haben einen niederliegenden Wuchs und breiten sich schnell aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 40 Zentimeter.

Blätter

Cornus canadensis ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind quirlständig. Sie sind verkehrt eiförmig und ganzrandig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Die Belaubung der Pflanzen ist dicht, im Herbst nehmen die Blätter eine attraktive kräftig orange Färbung an.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juni ist Cornus canadensis sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig vierzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den diesjährigen Trieben.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden nur wenige zierende rote Steinfrüchte die an der Pflanze verbleiben.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Cornus canadensis stammt aus Alaska, Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den Rocky Mountains, dem Südwesten der USA, dem Nordwesten der USA, Kalifornien, Grönland, Kamtschatka, von der Insel Sachalin, aus Korea und Japan.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,9 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -45°C (WHZ 2) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Cornus canadensis entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 bis 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 10 bis 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Heidegärten und für Steingärten, außerdem geeignet als Bodendecker und als Kübelpflanze.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken und welke Blüten deuten auf Anthraknose hin. Dies ist eine Pilzerkrankung die die Pflanze zum Absterben bringt. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und vernichtet werden. Bessere Belüftung und Hygiene wirken vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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