Erysimum x cheiri

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Erysimum x cheiri (L.) Crantz

Brassicaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandig-kiesig - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Schote

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales

Erysimum x cheiri, umgangssprachlich Goldlack, ist eine Staude.

Namensherkunft

Erysimum x cheiri wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1769 von Heinrich Johann Nepomuk von Crantz in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Erysimum x cheiri ist eine Art aus der Gattung Erysimum, die circa 254 bis 370 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Erysimum cheiranthoides.

Merkmale

Erysimum x cheiri - Blüten

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 15 bis 80 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Erysimum x cheiri ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig und ganzrandig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Erysimum x cheiri orange radförmig vierzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden tragen braune Schoten.

Wurzelsystem

Verbreitung

Erysimum x cheiri stammt aus der Türkei und dem Westen Syriens und ist in ganz Europa mit Ausnahme Nordeuropas eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig oder kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Verwendung

Der Zierwert von Erysimum x cheiri entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Bauerngärten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Giftigkeit

Erysimum x cheiri ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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