Chiastophyllum oppositifolium

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Chiastophyllum oppositifolium A.Berger

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

VI

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Chiastophyllum oppositifolium, umgangssprachlich Goldtröpfchen, Walddickblatt, ist eine sukkulente Staude.

Namensherkunft

Chiastophyllum oppositifolium wurde bereits von Carl Friedrich von Ledebour beschrieben und benannt, aber erst von Alwin Berger in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Chiastophyllum oppositifolium ist die einzige Art in der Gattung Chiastophyllum, die zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 15 bis 20 Zentimeter hoch.

Blätter

Chiastophyllum oppositifolium ist immergrün. Die einfachen, blaugrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, gekerbt und gestielt. Die Blätter sind etwa 10 bis 20 Zentimeter groß.

Blüten und Früchte

Im Juni trägt Chiastophyllum oppositifolium gelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Chiastophyllum oppositifolium stammt aus dem westlichen Kaukasus.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Chiastophyllum oppositifolium gilt als wertvolle Wildstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün und als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Blütenstände nach der Blüte entfernen.

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Chiastophyllum oppositifolium

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