Colchicum soboliferum

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Colchicum soboliferum Stef.

Colchicaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>sechsz&auml;hlig
Frucht: wandspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Colchicales

Colchicum soboliferum ist eine ausdauernde Knollenpflanze mit weißen bis blass violett oder rosa überhauchten Blüten.

Namensherkunft

Colchicum soboliferum wurde bereits von Carl Anton von Meyer beschrieben und benannt, aber erst von Boris Stefanoff in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Colchicum soboliferum ist eine Art aus der Gattung Colchicum, die circa 107 bis 114 Arten umfasst und zur Familie der Colchicaceae (Zeitlosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Colchicum autumnale.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 3 bis 6 Zentimeter hoch.

Blätter

Colchicum soboliferum ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und grundständig. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Februar bis März trägt Colchicum soboliferum weiße radförmig sechszählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden wandspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Colchicum soboliferum stammt aus der Türkei, Syrien, dem Iran, Afghanistan und von der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Bei der Topfkultur empfiehlt sich ein Mischung aus Lehm, Kies und Laubkompost.

Verwendung

Die Pflanzen eignen sich zur Kultur im Alpinhaus. Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter nicht gießen.

Vermehrung durch Aussaat bei Samenreife oder durch Brutknollen im Sommer.

Sorten

Giftigkeit

Colchicum soboliferum ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fäule an Blättern, Sprossen, Blüten oder Früchte deutet auf einen Befall durch Grauschimmel (Botrytis) hin. Befallene Pflanzen sollten komplett enfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Gute Belüftung, Hygiene und das Vermeiden von Verletzungen wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Colchicum soboliferum

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