Comptonia peregrina

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Comptonia peregrina (L.) J.M.Coult.

Myricaceae

Lebensform: Strauch

Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: trocken

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform:

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Myricales

Comptonia peregrina, umgangssprachlich Farnmyrte, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Comptonia peregrina wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1894 von Thomas Coulter in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Comptonia peregrina ist die einzige Art in der Gattung Comptonia, die zur Familie der Myricaceae (Gagelgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen und kurzlebigen Sträucher haben einen aufrechten Wuchs und werden 60 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Comptonia peregrina ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind gestielt und fiederspaltig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Comptonia peregrina weiße, in Ähren angeordnete Blüten.

Von Sommer bis Herbst tragen die Sträucher nur wenige Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Comptonia peregrina stammt aus dem Nordosten der USA.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen halbschattigen Standort auf trockenen Böden. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 36 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 180 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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