Cornus sanguinea

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Cornus sanguinea L.

Cornaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Cornanae
Ordo:
Cornales

Cornus sanguinea, umgangssprachlich Blutroter Hartriegel, Gewöhnlicher Blutroter Hartriegel, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Cornus sanguinea wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cornus sanguinea ist eine Art aus der Gattung Cornus, die circa 67 bis 87 Arten umfasst und zur Familie der Cornaceae (Hartriegelgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Cornus mas.

Merkmale

Wuchs

Die Sträucher werden 2 bis 3 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 4 bis 6 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grün bis schwarz.

Blätter

Cornus sanguinea ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig und ganzrandig. Im Herbst nehmen sie eine attraktive rote Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Cornus sanguinea weiße radförmig vierzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt sowohl durch Selbstbestäubung als auch durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Herbst tragen die Sträucher schwarze Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Cornus sanguinea stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus und Zentralasien.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4). Die Pflanzen eignen sich für den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern und den Uferschutz von Hartholzzonen an breiten Fließgewässern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Am besten kommen die Sträucher in Gruppen von über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Dachgärten, Wind- und Bodenschutz, freiwachsende hohe Hecken und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Hangbepflanzung, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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