Cortusa matthioli

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Cortusa matthioli L.

Primulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: nierenförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: keine Angabe

76A / b373c0 

Knospenanordnung: Dolde

Blüte: gefüllt
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Primulanae
Ordo:
Primulales

Cortusa matthioli, umgangssprachlich Alpen-Heilglöckchen, ist eine Staude.

Namensherkunft

Cortusa matthioli wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cortusa matthioli ist die Typus-Art der Gattung Cortusa, die 9 Arten umfasst und zur Familie der Primulaceae (Primelgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 20 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Cortusa matthioli ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind nierenförmig, gezähnt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Cortusa matthioli violettee trichterförmige Blüten. Die Blüten sind gefüllt und in Dolden angeordnet.


Wurzelsystem

Verbreitung

Cortusa matthioli stammt aus Frankreich (ohne Korsika), Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, von der Apenninenhalbinsel und der Balkanhalbinsel. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 bis 25 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen bei Kahlfrost Winterschutz.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Cortusa matthioli ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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