Dianthus chinensis

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Dianthus chinensis L.

Caryophyllaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Caryophyllidae
Superordo:
Caryophyllanae
Ordo:
Caryophyllales

Dianthus chinensis, umgangssprachlich Chinenser-Nelke, Kaiser-Nelke, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Dianthus chinensis wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Dianthus chinensis ist eine Art aus der Gattung Dianthus, die circa 435 bis 658 Arten umfasst und zur Familie der Caryophyllaceae (Nelkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Dianthus caryophyllus.

Merkmale

Dianthus chinensis - Blüten

Wuchs

Die Pflanzen werden 50 bis 70 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Dianthus chinensis ist sommergrün. Die einfachen, blaugrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Dianthus chinensis rosafarbene radförmig vielzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Dianthus chinensis stammt aus China und Korea. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 9,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Dianthus chinensis entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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