Digitalis purpurea

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Digitalis purpurea L.

Scrophulariaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: r&ouml;hrenf&ouml;rmig
Frucht: wandspaltige Kapsel

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales

Digitalis purpurea, umgangssprachlich Gewöhnlicher Roter Fingerhut, Roter Fingerhut, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Digitalis purpurea wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Digitalis purpurea ist die Typus-Art der Gattung Digitalis, die circa 34 bis 60 Arten umfasst und zur Familie der Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse) gehört.

Merkmale

Digitalis purpurea - Habitus
Digitalis purpurea - Blätter
Digitalis purpurea - Knospen
Digitalis purpurea - Blüten
Digitalis purpurea - Früchte
Digitalis purpurea - Samen

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Pflanzen werden 60 bis 120 Zentimeter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden nur eine Sprossachse aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Digitalis purpurea ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, gezähnt und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis Juli ist Digitalis purpurea sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann rosafarbene röhrenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Pflanzen zahlreiche schwarze wandspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Digitalis purpurea stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Balkanhalbinsel, aus dem östlichen Mitteleuropa, Marokko und von Madeira.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 27 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Digitalis purpurea entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach der Blüte zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Digitalis purpurea ist mäßig giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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