Deschampsia flexuosa

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Deschampsia flexuosa (L.) Trin.

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

80A / 660f6c 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Deschampsia flexuosa, umgangssprachlich Draht-Schmiele, Gewöhnliche Draht-Schmiele, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Deschampsia flexuosa wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1836 von Carl Bernhard von Trinius in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Deschampsia flexuosa ist eine Art aus der Gattung Deschampsia, die circa 47 bis 57 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser sind vergleichsweise kurzlebig und werden 15 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Deschampsia flexuosa ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Deschampsia flexuosa purpurfarbene, in Rispen angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser zierende braune Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Deschampsia flexuosa stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Japan, Taiwan, Marokko, Algerien, Alaska, Grönland, Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, dem Südosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, Argentinien und Chile und ist in Neuguinea, auf den Philippinen, in Borneo und Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,8 und 6,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 20 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Um Selbstaussaat zu verhindern nach der Blüte zurückschneiden.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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