Lachenalia aloides

Aus Hortipedia
(Weitergeleitet von Echte Kaphyazinthe)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Lachenalia aloides (L.f.) Engl.

Hyacinthaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   9

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: r&ouml;hrenf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Amaryllidales

Lachenalia aloides, umgangssprachlich Echte Kaphyazinthe, ist eine variable Zwiebelpflanze, von der es einige Sorten und Varietäten gibt.

Namensherkunft

Lachenalia aloides wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1899 von Heinrich Gustav Adolf Engler in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Lachenalia aloides ist eine Art aus der Gattung Lachenalia, die circa 122 bis 132 Arten umfasst und zur Familie der Hyacinthaceae (Hyazinthengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Pflanzen werden 15 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Lachenalia aloides ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lanzettlich und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Januar bis März trägt Lachenalia aloides hängende, gelbe röhrenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Lachenalia aloides stammt aus Südafrika, Lesotho und Swasiland.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Sand und Rindenhäcksel.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)

Verwendung

Am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Die Pflanzen eignen sich zur Kultur im Kalthaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in frostfreiem Klima möglich. Geeignet für Steingärten, gemischte Rabatten und für den Wintergarten.

Pflege und Vermehrung

  • Im Sommer nicht gießen, im Winter reichlich gießen. Das Substrat zwischen den Wassergaben fast komplett trocknen lassen .

Vermehrung durch Aussaat im Herbst oder durch Brutzwiebeln im Spätsommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Lachenalia aloides

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links