Paradisea liliastrum

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Paradisea liliastrum Bertol.

Asparagaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Asparagales

Paradisea liliastrum, umgangssprachlich Echte Paradieslilie, ist eine Staude.

Namensherkunft

Paradisea liliastrum wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst von Antonio Bertoloni in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Paradisea liliastrum ist eine Art aus der Gattung Paradisea, die 2 Arten umfasst und zur Familie der Asphodelaceae (Affodillgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Paradisea hemeroanthericoides.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 30 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Paradisea liliastrum ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind grundständig. Sie sind lineal und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Paradisea liliastrum weiße trichterförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Paradisea liliastrum stammt aus Frankreich (ohne Korsika), der Schweiz, Italien, Österreich, Slowenien, den Pyrenäen, den Alpen, dem Jura und dem Apennin.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der Zierwert von Paradisea liliastrum entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Auswildern, Naturgärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen ziehen nach der Blüte ein.
  • Für den Arterhalt sollen einige Samenstände stehenbleiben.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Paradisea liliastrum

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