Cupressus sempervirens

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Cupressus sempervirens L.

Cupressaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: keine Angabe
Blatt: Immergrün

Nadeln: schuppenförmig

Blattgliederung: keine Angabe

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Zapfen

 

Knospenanordnung: keine Angabe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: säulenförmig

Taxonomie

Divisio:
Pinophyta
Subdivisio:
Pinophytina
Classis:
Pinopsida
Subclassis:
Pinidae
Ordo:
Cupressales

Cupressus sempervirens, umgangsprachlich Echte Zypresse, Italienische Zypresse, Mittelmeer-Zypresse, ist ein Baum. Die schmal säulenförmige Konifere erreicht in ihrer Heimat (östliches Mittelmeer) Höhen bis zu 30 Meter.

Namensherkunft

Cupressus sempervirens wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Die Echte Zypresse ist eine Art aus der Gattung Cupressus, die 16 Arten umfasst und zur Familie der Cupressaceae (Zypressengewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Der Baum wird etwa 30 m hoch und hat eine säulenförmige Krone.

Holz und Rinde

Blätter

Cupressus sempervirens ist immergrün, die Nadeln haben sind schuppenförmig ausgebildet.

Blüten und Früchte

Cupressus sempervirens blüht von Februar bis April. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Die Früchte sind Zapfen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Cupressus sempervirens stammt aus West-Asien und dem Mittelmeerraum.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Optimal:Sonniger Standort. Unter Glas in lehmiger Topferde, im Freiland auf mäßig nährstoffhaltigem, frischem aber gut durchlässigem Boden. Besonders im Winter vor austrocknendem Wind schützen.

Verwendung

Cupressus sempervirens findet als Arzneipflanze Verwendung. Geeignet als Kübelpflanze sowie zur Kultur im Kalthaus. Da sie kurzzeitig Temperaturen bis zu -12°C verträgt, kann sie auch als architektonisches Solitärgehölz im Freiland gezogen werden, wird aber kältere Winter kaum überstehen.

Pflege

Pflanzen im Freiland im Herbst, und bei frostfreiem Boden auch im Winter, ordentlich wässern. Da sie immergrün sind, verlieren sie auch im Winter Feuchtigkeit über das Laub und können Schaden nehmen.

Varietäten

Die Trauerzypresse wird in folgende Varietäten unterteilt:

  • C. sempervirens var. atlantica kommt im zentralen Teil des marokkanischen Atlasgebirges vor. Sie wurde von Henri Marcel Gaussen als eigenständige Art Cupressus atlantica beschrieben.
  • C. sempervirens var. horizontalis besitzt waagerecht abstehene Äste.
  • C. sempervirens var. numidica stellt eine Reliktform dar, die in einem natürlichen Wald nahe Maktar in Tunesien vorkommt.
  • C. sempervirens var. stricta (Syn. var. pyramidalis, var. fastigiata) wächst säulenförmig und kommt nur in künstlich angelegten Beständen in der Toskana und der Provence vor.

Giftigkeit

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.
Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.
Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Belege

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.

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