Thymus vulgaris

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Thymus vulgaris L.

Lamiaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae

Thymus vulgaris, umgangssprachlich Echter Thymian, Quendel, ist ein buschiger Halbstrauch mit aromatischem Laub.

Namensherkunft

Thymus vulgaris wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Thymus vulgaris ist die Typus-Art der Gattung Thymus, die circa 355 bis 510 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher werden 15 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Holz und Rinde

Blätter

Thymus vulgaris ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Thymus vulgaris hellviolette Lippenblüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Halbsträucher bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Thymus vulgaris stammt von den Balearen, aus Frankreich (ohne Korsika), Italien und Marokko und ist in der Schweiz eingebürgert.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Steinanlagen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Thymus vulgaris entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern, am besten kommen die Halbsträucher in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Steingärten, Dachgärten, Dachbegrünung und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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