Stipa pennata

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Stipa pennata L.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

149C / add664 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Stipa pennata, umgangssprachlich Echtes Federgras, Mädchenhaargras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Stipa pennata wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Stipa pennata ist eine Art aus der Gattung Stipa, die circa 391 bis 439 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser werden 25 bis 40 Zentimeter hoch.

Blätter

Stipa pennata ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Stipa pennata grünliche, in Rispen angeordnete Blüten.

Die Gräser bilden zierende Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Stipa pennata stammt aus Europa, Nord-Afrika, Zentralasien, dem Kaukasus, West-Asien, China und der Mongolei. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Verwendung

Stipa pennata gilt als wertvolle Wildstaude. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Heidegärten, Steingärten und für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Hangbepflanzung, Solitär und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen bei Kahlfrost Winterschutz.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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