Anemopsis californica

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Anemopsis californica (Nutt.) Hook. & Arn.

Saururaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: nass

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Piperopsida
Subclassis:
Piperidae
Superordo:
Piperanae
Ordo:
Piperales

Anemopsis californica, umgangssprachlich Eidechsenschwanz, ist eine Staude.

Namensherkunft

Anemopsis californica wurde bereits von Thomas Nuttall beschrieben und benannt, aber erst 1840 von William Jackson Hooker und George Arnott Walker Arnott in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Anemopsis californica ist die einzige Art in der Gattung Anemopsis, die zur Familie der Saururaceae (Molchschwanzgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langlebigen Stauden haben einen aufrechten Wuchs und werden 10 bis 80 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Anemopsis californica ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juli bis August ist Anemopsis californica sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig vielzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Im Frühjahr bilden die Stauden zahlreiche braune Früchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Anemopsis californica stammt aus Oregon, Kalifornien, den Rocky Mountains, dem Südwesten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, Kansas und Mexiko.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf nassen Böden. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 9 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 40 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 120 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat oder durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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