Eleocharis ovata

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Eleocharis ovata (Roth) Roem. & Schult.

Cyperaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne  

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Juncanae
Ordo:
Cyperales

Eleocharis ovata, umgangssprachlich Eiförmige Sumpfsimse, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Eleocharis ovata wurde bereits von Albrecht Wilhelm Roth beschrieben und benannt, aber erst 1817 von Johann Jakob Roemer und Josef August Schultes in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Eleocharis ovata ist eine Art aus der Gattung Eleocharis, die circa 285 bis 306 Arten umfasst und zur Familie der Cyperaceae (Zypergrasgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Gräser werden 2 bis 35 Zentimeter hoch, sie haben einen halb aufrechten Wuchs und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Sommer und im Herbst.

Blätter

Eleocharis ovata ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und grundständig. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Eleocharis ovata trägt von Juli bis September in Ähren angeordnete Blüten.

Von Sommer bis Herbst tragen die Gräser nur wenige braune Nüsse.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden faserige Wurzeln.

Verbreitung

Eleocharis ovata stammt aus Frankreich (ohne Korsika), von der Apenninenhalbinsel, aus Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, von der Balkanhalbinsel, aus Osteuropa, dem Kaukasus, Ostsibirien, dem Himalaya und der Mandschurei.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort. Das Substrat sollte vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 4,6 und 6,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 90 bis 120 Zentimetern.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat oder durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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