Veronica gentianoides

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Veronica gentianoides Vahl

Scrophulariaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

112A / 9ab5dd 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales

Veronica gentianoides, umgangssprachlich Enzian-Ehrenpreis, ist eine teppichbildende Staude blaßblauen, selten auch weißen oder dunkelblauen Blüten.

Namensherkunft

Veronica gentianoides wurde von Martin Vahl beschrieben und benannt.

Taxonomie

Veronica gentianoides ist eine Art aus der Gattung Veronica, die circa 129 bis 979 Arten umfasst und zur Familie der Scrophulariaceae (Braunwurzgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Veronica officinalis.

Merkmale

Veronica gentianoides - Blüten

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 30 bis 45 Zentimeter hoch.

Blätter

Veronica gentianoides ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Veronica gentianoides hellviolette becherförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Veronica gentianoides stammt aus der Türkei, dem Kaukasus und dem Nordwesten des Irans.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Wasserrand

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Blütenstände nach der Blüte entfernen.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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