Helianthus tuberosus

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Helianthus tuberosus L.

Asteraceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Helianthus tuberosus ist eine Staude.

Namensherkunft

Helianthus tuberosus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Erdbirne
  • Indianerknolle
  • Topinambur

Taxonomie

Helianthus tuberosus ist eine Art aus der Gattung Helianthus, die circa 74 bis 208 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Helianthus annuus.

Merkmale

Helianthus tuberosus - Habitus

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen aufrechten Wuchs. Sie werden 50 bis 300 Zentimeter hoch und breiten sich schnell aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 20 bis 50 Zentimeter.

Blätter

Helianthus tuberosus ist sommergrün. Die einfachen, moosgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von August bis Oktober ist Helianthus tuberosus sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann gelbe radförmig vielzählige Blüten die in Dolden angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden braune Achänen die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Helianthus tuberosus stammt aus Nordamerika.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 7 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: zeitweise trockene Böden, Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Helianthus tuberosus entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 80 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis über 15 Stück zur Geltung. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Ausläufer entfernen wenn keine Ausbreitung gewünscht ist.
  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Brutknollen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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