Leersia oryzoides

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Leersia oryzoides (L.) Sw.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Sonne  

Bodenfeuchte: nass

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

134B / 229143 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Leersia oryzoides, umgangssprachlich Europäische Reisquecke, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Leersia oryzoides wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst von Olof or Olavo Swartz in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Leersia oryzoides ist eine Art aus der Gattung Leersia, die 9 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser haben einen aufrechten Wuchs und werden 30 bis 120 Zentimeter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Sommer.

Blätter

Leersia oryzoides ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juli bis Oktober trägt Leersia oryzoides grüne, in Rispen angeordnete Blüten.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Gräser zahlreiche rote Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Leersia oryzoides stammt aus ganz Europa, Asien, Kanada, den gesamten USA, Südamerika und von den Westindischen Inseln.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf nassen Böden. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 36 Zentimetern. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 5,1 und 8,8 haben. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 16 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für seichtes Wasser und Sumpfgärten, die Pflanztiefe liegt bei 10 Zentimetern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Wasserpflanze

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 45 bis 60 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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