Trollius europaeus

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Trollius europaeus L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: handf&ouml;rmig<br>geteilt

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: becherf&ouml;rmig
Frucht: Balgfrucht

5B / fbd923 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Trollius europaeus, umgangssprachlich Europäische Trollblume, ist eine variable Staude mit zitronengelben Blüten.

Namensherkunft

Trollius europaeus wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Trollius europaeus ist die Typus-Art der Gattung Trollius, die circa 33 bis 87 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Trollius europaeus - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 50 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Trollius europaeus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind handförmig geteilt und gezähnt, sitzend und handnervig. Die Blätter sind etwa 50 bis 60 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Trollius europaeus aufrechte, zitronengelbe becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Trollius europaeus stammt aus Europa, dem Kaukasus und Nordamerika. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, sandig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, Randbereiche oder Wasserflächen stehender natürlicher Gewässer und natürliche Bachläufe.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Wasserrand

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Staudenrabatten, außerdem geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Verwelkte Blüten entfernen um die Blütezeit zu verlängern.

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Giftigkeit

Trollius europaeus ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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