Ficaria verna

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Ficaria verna Huds.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: Nüsschen

3A / f8da21 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: aufrecht

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales

Ficaria verna, umgangssprachlich Feigwurz, ist eine Staude.

Namensherkunft

Ficaria verna wurde 1762 von William Hudson beschrieben und benannt.

Taxonomie

Ficaria verna ist eine Art aus der Gattung Ficaria, die circa 6 bis 12 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen aufrechten Wuchs und werden 2 bis 5 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Ficaria verna ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind herzförmig, gekerbt und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von März bis Mai trägt Ficaria verna gelbe becherförmige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Die Stauden bilden Nüsschen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Knollen.

Verbreitung

Ficaria verna stammt aus Europa.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 25 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 10 bis über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Naturgärten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Die Pflanzen breiten sich durch Brutknollen aus.

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Teilung im Frühjahr oder im Herbst.

Sorten

Giftigkeit

Ficaria verna ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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