Kalanchoe blossfeldiana

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Kalanchoe blossfeldiana Poelln.

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

40C / e7422b 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Kalanchoe blossfeldiana, umgangssprachlich Flammendes Kätchen, ist eine buschige, sukkulente Staude mit glänzend dunkelgrünen Blättern und kurz gestielten Blütenständen.

Namensherkunft

Kalanchoe blossfeldiana wurde 1934 von Karl von Poellnitz beschrieben und benannt.

Taxonomie

Kalanchoe blossfeldiana ist eine Art aus der Gattung Kalanchoe, die circa 76 bis 202 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Kalanchoe laciniata.

Merkmale

Kalanchoe blossfeldiana - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 40 bis 50 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Kalanchoe blossfeldiana ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, gekerbt und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Februar bis Mai trägt Kalanchoe blossfeldiana aufrechte, lachsrote radförmig vierzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Kalanchoe blossfeldiana stammt von Madagaskar und den Komoren.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt. Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus und Warmhaus, bei der Freilandkultur sollten die Pflanzen im Halbschatten stehen. Geeignet für Blumenampeln, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Kübelpflanze und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Die Temperatur sollte im Sommer bei 18 bis 23°C, im Winter bei 18 bis 23°C liegen.

Vermehrung • Aussaat im Frühjahr bei 21 °C. • Kopfstecklinge im Sommer • Sproßstecklinge im Sommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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