Vriesea splendens

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Vriesea splendens (Brongn.) Lem.

Bromeliaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: frisch

Blattstand: rosettig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: keine Angabe

1A / e2db23 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Bromelianae
Ordo:
Bromeliales

Vriesea splendens, umgangssprachlich Flammendes Schwert, ist eine epiphytische Staude mit langen gelben Blüten und leuchtend roten Tragblättern.

Namensherkunft

Vriesea splendens wurde bereits von Adolphe Théodore Brongniart beschrieben und benannt, aber erst von Charles Lemaire in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Vriesea splendens ist eine Art aus der Gattung Vriesea, die circa 346 bis 385 Arten umfasst und zur Familie der Bromeliaceae (Bromeliengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Vriesea psittacina.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 80 bis 100 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Vriesea splendens ist immergrün. Die einfachen, farngrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind lineal und ganzrandig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Vriesea splendens grünlich gelbe röhrenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Vriesea splendens stammt aus Venezuela und Surinam.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Kultur als Epiphyt werden die Pflanzen auf ein Stück Rinde oder einen Ast (z.B. Taxus oder Thuja) aufgebunden und die Wurzeln in Sphagnum-Moos eingewickelt. Bei der Topfkultur empfiehlt sich eine Mischung aus Rindenhäcksel, Blattmulch und scharfem Sand.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten mäßig luftfeucht, vor direktem Sonnenlicht geschützt.

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im temperierten Gewächshaus. Geeignet als Kübelpflanze und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Flüssigdünger geben.
  • Im Sommer täglich besprühen, im Winter wenig gießen und wöchentlich besprühen. Während des Wachstums die Rosette mit Wasser gefüllt halten. Das Wasser alle 3 bis 4 Wochen wechseln damit es nicht faulig wird, generell weiches Wasser verwenden .

Vermehrung durch Bewurzeln von Ablegern im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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